»Die Wiederentdeckung der Liebe«: DAS GEDICHT #28 ist frisch erschienen

 

»Die Wiederentdeckung der Liebe« ist DAS GEDICHT #28 überschrieben, und es widmet sich ganz dem großen Gefühl – auch in seinen alltäglichen und schwindenden Ausprägungen sowie natürlich in seinen euphorisierenden und mitreißenden Momenten. Die von Anton G. Leitner herausgegebene Nummer 28 von DAS GEDICHT (wegen der Corona-Umstände wurde heuer auf einen Co-Herausgeber verzichtet) ist frisch erschienen und ab sofort direkt im Verlagsshop sowie überall im Buchhandel erhältlich. Natürlich bietet sie sich auch als Geschenk zu Weihnachten, dem Fest der Liebe, besonders an.
 

Klappentext – »Wenn das Lächeln unsichtbar wird, schlägt die Stunde der Liebespoesie«

Distanzgebot, maskierte Mimik und Flächendesinfektion: In den Zeiten der Pandemie wird selbst eine kleine Romanze zur großen Herausforderung! Wenn das Lächeln unsichtbar wird, schlägt die Stunde der Liebespoesie. In ihrem 28. Jahrgang versammelt die Zeitschrift DAS GEDICHT auf über 200 Seiten Verse, die in finsteren Tagen das Herz erwärmen. Fünf Bücher in einem: Liebe kommt. Liebe brennt. Liebe geht. Liebe bleibt. Liebe wächst.
Die Wiederentdeckung der Liebe mit 184 Poetinnen und Poeten, u. a. Sujata Bhatt, Bianca Döring, Tanja Dückers, Kerstin Hensel, Franz Hohler, Hanna Johansen, Jan Koneffke, Helmut Krausser, Paul Maar, Dirk von Petersdorff, Matthias Politycki, Ilma Rakusa, Arne Rautenberg, SAID, Joachim Sartorius, Raoul Schrott, Xóchil A. Schütz und Jan Wagner.
 

Erweiterte Beschreibung – Vom Flirten und Entflammen bis zu Ende und Ewigkeit

Lesezeichen, als Beilage in DAS GEDICHT #28

»Ich lieg so gerne unter dir«: Lust beginnt im Kopf und entfacht Feuer. Drei Lyrikergenerationen – von Gerhard Rühm (*1930) bis Anna Münkel (*2001) – entdecken in 235 Gedichten die verschiedenen Temperamente und Temperaturen der Liebe: vom ersten Blick zum ersten Mal, aus der durchwachten Sternennacht in die zerwühlten Laken, über gebrochene Herzen und schmerzhafte Trennungen hinweg bis zur Goldenen Hochzeit, und weiter Hand in Hand bis zum Lebensende.

Anton G. Leitner, in der Vergangenheit bereits Herausgeber von erotischen Lyrik-Bestsellern, stellt in den Zeiten der Pandemie die schönste Sache der Welt erneut in den Mittelpunkt seiner editorischen Arbeit. Die Gedichte der vorliegenden Sammlung schwingen sanft zwischen zart und hart, zwischen verliebter Euphorie und erinnernder Melancholie hin und her. Im vierten Jahr in Folge steuert der versierte Kinderlyrik-Experte Uwe-Michael Gutzschhahn ein »Special für Kids« bei.

»Omnia vincit amor«, dieser Vers des römischen Dichters Vergil war der Wahlspruch vieler Minnesänger im späten Mittelalter. »Die Liebe besiegt alles« – DAS GEDICHT #28 entdeckt diese poetische Wahrheit wieder und bekräftigt sie mit Gefühl und Verstand.

 

Bibliografische Daten:

Anton G. Leitner (Hrsg.)
Die Wiederentdeckung der Liebe
DAS GEDICHT Bd. 28
Mit einem Special für Kids,
zusammengestellt von Uwe-Michael Gutzschhahn
208 Seiten, € 15,- [D] / € 15,40 [A]
ISBN 978-3-929433-86-9

 

Leseproben aus DAS GEDICHT #28:
 

Manfred Chobot

löffelstellung

die hand auf deinem
runden bauch
mein bauch an deinem
warmen hintern
zum greifen nahe
das glück
 

* * *
 

Sabine Schiffner

wir sind so fragil

der fuß ist am morgen ganz dick
von einem stich die mücke
flog längst wieder fort und ließ
den fuß so zurück
ich kann nicht laufen
sage ich dir und zeig die dicke beule
hier schau das war einmal mein fuß und auch
die augen schmerzen noch vom lesen
gestern nacht
dabei bin ich doch gerade erst erwacht
du streichelst sanft über meine arme und
legst die finger auf meine augen bis sie sich schließen
ich kann nicht schlafen sage ich
und lehne mich an dich
und gebe mich
deiner berührung
hin
 

* * *
 

Uwe-Michael Gutzschhahn

Am Fluss

Wir stehen am Flussufer
es ist Nacht
erleuchtete Fenster spiegeln sich

Auf der anderen Seite
gleitet eine Straßenbahn vorüber
wie ein Ausflugsdampfer

Wir wollen nicht fort
auch in keine der Wohnungen zurück
sondern zusammen sein

Wie Erde und Mond
aufeinander bezogen in diesem
unbehausten Moment

 

 

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