Endlich!

von Andreas Graf Die Blase drückt, er spürt schon heftig Schmerzen. Er hat sich seit dem Morgen nicht entleert, Weil er seit vielen Stunden D-Zug fährt. Ein Mensch lacht laut, doch ihm ist nicht nach Scherzen. Die Gänge voll, die Leute stehn wie Kerzen, Es sind auch die Toiletten sehr begehrt. Er fühlt sich wie gefedert und geteert. Die Krise naht, die Blase quillt zum Herzen. Wie freut er sich auf Braunschweigs Bahnhofsklo! Beim Burger King erhält er eine Marke, Damit kann er das Drehkreuz einwärts drehn, Zum Becken endlich mit dem Blaustein gehn. Im Becken wird der Stein vom […]

Weiterlesen

Im Zug

von Andreas Graf Durch Morgennebel über Land und Städten Im ICE von Köln bis nach Berlin. Erst lädt der Wagen picobello clean Zum Morgenschiss auf stillen Bahntoiletten Dann musst vor Händys dich in Schlummer retten Und vor Geschwätz in lichte Träume fliehn – Als draußen Nebelgnus vorüber ziehn Und Enten hin zu Ruheplätzen jetten. Der Nebel lichtet sich, die Schwätzer blieben Die Gnus sind fort, in einem fernen Land. Es hat der Tag die Illusion vertrieben Die Stille sei für immer von Bestand. Und letztlich wird, was wir am Bahnfahrn lieben Auch Schwatz und Tratsch. Sie reisen Hand in Hand. […]

Weiterlesen
1 2