Kartenvorverkauf zum »Internationalen Gipfeltreffen der Poesie« hat begonnen

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher, liebe Freunde der Poesie, wie Sie sicherlich wissen, feiert unsere Zeitschrift DAS GEDICHT im Herbst 2012 ihren 20. Geburtstag. Zwei Jahrzehnte lang ohne Subventionen eine buchstarke Jahresschrift für Lyrik zu machen, ist Anlass genug, die Poesie gebührend zu feiern. Am Dienstag, den 23. Oktober 2012 berufen wir deshalb in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München (Kulturreferat) und dem Literaturhaus München das »Internationale Gipfeltreffen der Poesie« ein. Über 50 namhafte Lyrikerinnen und Lyriker aus dem ganzen deutschen Sprachraum kommen in München zusammen, um im Rahmen einer öffentlichen Lesung DAS GEDICHT zu würdigen. Der BR (Fernsehen) zeichnet diesen Gala-Abend […]

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GIPFELRUF
Folge 16: Ulrike Draesner

Ulrike Draesner (*1962) Lyrikerin aus Berlin www.draesner.de Ulrike Draesner wuchs in München auf. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in München und Oxford. Sie promovierte 1992 mit einer Arbeit über Wolf-ram von Eschenbachs »Parzival«. 1993 zog sie sich aus dem Wissen-schaftsbetrieb zurück, um zu schreiben. Ihr schrftstellerisches Werk wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Ulrike Draesner lebt als freie Schriftstellerin, Überset-zerin und Literatur-kritikerin in Berlin. Die Lyrikerin Ulrike Draesner, Teilnehmerin beim »Internationalen Gipfeltreffen der Poesie« am 23.10.2012 in München, stellt sich den Fragen unseres dasgedichtblog-Fragebogens. Lyriker-Steckbrief Name / Vorname: Draesner, Ulrike Geburtsdatum: 20.01.62 Geburtsort: München Augenfarbe: Grün Größe: schrumpfend […]

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»what is poetry?«

von Ulrike Draesner putzen staubsaugen rotz abwischen geschürftes knie bauch streicheln zum einschlafen oder wenn er wehtut ein bettlied singen vorlesen die beine spreizen empfänglich und tröstlich sein die wäsche in die trommel stopfen schamhaare aus dem abfluß fischen zum zehnten mal den klodeckel schließen die gesamten becher der familie auf der spülmaschine abgestellt in die maschine räumen fluchen aber unhörbar an die erziehung des mannes denken jede erziehung aufgeben sich bücken den hund füttern mensch ärgere dich nicht spielen wie ein trottel endlich im bad tür von innen abschließen nach einer minute riesengeschrei: rotz abputzen marmeladenbrot schmieren marmeladenbrot vom […]

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Non-empirische Bedeutungsforschung

Marke, Warenzeichen oder »absolut geile Lyrik«*? Was bedeutet eigentlich »A. G. L.«? von Franziska Röchter Was will uns dieses Akronym sagen? Welche Bedeutung verbirgt sich hinter diesen drei Buchstaben, über die kaum jemand mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann, ob sie nun durch Punkte getrennt werden oder nicht. Und überhaupt: Herrscht nicht sowieso schon einige Verwirrung über die Orthographie? »AGL« oder »agl«? Oder »A. G. L.« in Anlehnung an die geheime Gräfenberg-Zone? Ich wollte der Sache auf den Grund gehen und befragte rein willkürlich und ohne den Hauch eines Anspruchs auf empirische Gültigkeit ein paar sehr unterschiedliche Dichter und Persönlichkeiten nach […]

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Wenn Anton G. Leitner Feuer fängt

von Axel Kutsch Wenn Anton G. Leitner Feuer fängt, dann löscht er nicht, dann brennt er. So auch Ende der neunziger Jahre. Während eines längeren Telefongesprächs mit ihm über die aktuelle Poesie kam mir plötzlich eine Idee: Warum nicht einmal Hitlisten der deutschsprachigen und internationalen Jahrhundertlyriker aufstellen? Kaum hatte ich meine Gedanken ausgesprochen, loderten am anderen Ende der Leitung bereits die Flammen. Die Hitlisten waren in Sekundenschnelle unter Dach und Fach, auch wenn uns klar war, dass der eine oder andere Bedenkenträger – den spielerischen Charakter der Idee verkennend – beckmessernd Einwände gegen ein solches Ranking in der hehren Kunst der Poesie erheben würde. Immerhin betätigten […]

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