Eingestreute Gedichte: »jeälä« von Fitzgerald Kusz


Fitzgerald Kusz

jeälä

däi schneggn dou
in meinä händ
is di väschdeinärung
vonerm ammonidn

deä dindnfisch
is vuä sechsäsechzg
millionä joä
ausgschdorm

wos senn scho
mei boä jeälä
gechä den?



jährchen

die schnecke da
in meiner hand
ist die versteinerung
eines ammoniten

dieser tintenfisch
ist vor sechsundsechzig
millionen jahren
ausgestorben

was sind schon
meine paar jährchen
gegen den?

(Übersetzt aus dem Fränkischen ins Hochdeutsche vom Autor selbst)


© Fitzgerald Kusz, Nürnberg


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