
Zweifelsohne eine echte Institution ist er längst, der deutsch-arabische Lyrik-Salon, der nun sein 20. Jubiläum feiert – und anlässlich dessen seine heuer zwei Anthologien am kommenden Freitag, 23. Oktober 2026, in München präsentiert. Ins Leben gerufen und seitdem betrieben worden ist er vom in Damaskus geborenen Aachener Dichter, Übersetzer und Publizisten Fouad EL-Auwad. Seit bald 40 Jahren ist der 1965 in Syrien auf die Welt gekommene EL-Auwad in Deutschland beheimatet, und mit seinem Salon, den er in der Bundesrepublik ebenso ausrichtet wie im arabischen Raum, will er einen Beitrag zur Völkerverständigung, zum Austausch der Kulturen leisten – gerade heute ein kaum zu überschätzendes Anliegen.
Die beiden neuen Anthologien und gewiss einiges mehr werden vorgestellt ab 20 Uhr bei der Lesereihe »Lyrik im Caveau«, ausgerichtet von Jürgen Bulla und Johan De Blank, und dies wie inzwischen schon seit Jahren in Nicolai Sarafovs alternativem, anregendem und irrsinnig gemütlichem »Institut für Bagonalistik« (Görrestraße 32, München). Neben Fouad EL-Auwad lesen Sami Ahmad, Jürgen Bulla, Ursula Haas, Jan-Eike Hornauer, Anton G. Leitner und Ludwig Steinherr. Die beiden Bücher, um die vor allem geht, sind: »das haus ist halb leer« und »das licht ruht sich aus« (beide: Edition Lyrik-Salon Spezial 2026).






