»Mundartdichtung ohne Heimattümelei«: der neue Gedichtband von Anton G. Leitner

  eine Buchvorstellung von Jan-Eike Hornauer   Mit »Wadlbeissn« ist kürzlich Anton G. Leitners zweiter Dialekt-Lyrikband erschienen – zwar, wie auch schon der Vorgänger »Schnablgwax«, stets mit hochdeutschen Übertragungen, die sowohl dem Verständnis dienen als auch einen augenzwinkernden Zugewinn bedeuten. Doch ganz klar: das Bayerische steht hier im Mittelpunkt, in Sprache, Denke, Wesensart. »Mundartlyrik ohne Heimattümelei« attestiert Fitzgerald Kusz dem neuen Band im Vorwort. Und das sagt schon etwas aus, denn der Franke ist selbst hochdekorierter Mundartdichter (u. a. Bundesverdienstkreuz am Bande und Bayerischer Dialektpreis) sowie ein wahrer Pionier auf dem Gebiet des literarischen Dialektgebrauchs: Er formuliert seine kritischen und […]

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