Das knifflige Poesiepuzzle, Folge 9: Die Metapher

Achim Raven veröffentlicht in loser Folge am 13. eines Monats Überlegungen zu Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Gedichteschreibens. Im ersten Beitrag geht es um den Vers, der weder Zeile noch Satz ist und in der Ambivalenz seiner Möglichkeiten höchsten Scharfsinn oder aber bodenlose Dumpfheit befördern kann.   Die Metapher   Metápher oder Metaphŏra (griech.), in der Rhetorik die Vertauschung des eigentlichen Begriffs mit einem andern, der mit jenem in einem Punkte (tertium comparationis) übereinstimmt. Sie dient wie jede Trope (s. d.) zur Versinnlichung, z. B. «Hafen» statt «Zuflucht», «kalt» für «gefühllos». – Vgl. J. Müller, Das Bild in der Dichtung. Philosophie […]

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