»Das Erleben von heute ist die Erinnerung von morgen«: Unter diesem Motto stellt Anton G. Leitner am 20. September im Brechthaus Augsburg seine poetische Welt vor und sein Lebenswerkbuch »Spät öffnet sich das Licht«

Cover des lyrischen Lebenswerksammelbandes »Spät öffnet sich das Licht« von Anton G. Leitner

Die Welt des Dichters Anton G. Leitner lässt sich erkunden am Sonntag, 20. September 2026, ab 11 Uhr. Im Brechthaus Augsburg stellt er dort nämlich seinen Lebenswerk-Band »Spät öffnet sich das Licht« in der traditionsreichen Matinee-Lesungsreihe vor, die kuratiert wird von Siegfried Völlger. Unter der Überschrift »Das Erleben von heute ist die Erinnerung von morgen« nimmt der Weßlinger Poet und Herausgeber sein Publikum mit auf eine durchaus wilde und lebenslustige, aber auch kritisch-nachdenkliche Rückschau auf seinen Lebensweg und die Veränderungen seiner Umwelt über die Jahrzehnte hinweg. Der Eintritt beträgt 8 Euro, um eine telefonische Anmeldung Im Brechthaus unter 0821-45098231 wird gebeten. Im Programmheft findet sich die Matinee-Lesung so beschrieben:

»Komisch und ernst sind diese Verse, satirisch, melancholisch, fein und derb, mal gelassen und mal grantig. Da greift der Dichter hinein ins volle Menschenleben und entfaltet eine Comédie humaine von Balzac’scher Saftigkeit«, so beschreibt der Literaturkritiker Alexander Altmann die poetische Grundhaltung von Anton G. Leitner.

Anlässlich seines 65. Geburtstages im Juni 2026 erscheint unter dem Titel »Spät öffnet sich das Licht« Leitners umfangreiche »lyrische Retrospektive« aus 45 Jahren (1980 bis 2025). Der Münchner Schriftsteller hat sein ganzes Leben der Poesie verschrieben, als Dichter und Verskabarettist, aber auch als Herausgeber und Verleger. Er gilt heute als einer der bedeutendsten Vermittler von Lyrik im deutschen Sprachraum. Neben 40 Anthologien in Premium-Verlagen wie Reclam, dtv oder dtv/Hanser gibt er im 34. Jahrgang die buchstarke Jahressschrift DAS GEDICHT heraus. Er wurde vielfach ausgezeichnet, sein literarischer Vorlass wird vom Literaturarchiv Monacensia der Landeshauptstadt München verwaltet.


Die Eckdaten zum Buch:

Anton G. Leitner
Spät öffnet sich das Licht
Ein Leben in Gedichten
Retrospektive 1980 bis 2025

Werkausgabe mit 420 Gedichten

Mit Essays von Alexander Altmann,
Ulrich Johannes Beil, Norbert Göttler,
Christoph Leisten und Lorena Pircher.
Mit einer editorischen Notiz von
Gabriele Trinckler und Johanna Trischberger.
Bonus: »Die Macht der Poesie.
Eine Selbstbefragung von Anton G. Leitner«

Hardcover, Neuleinen
in Fadenheftung mit Lesebändchen
13,5 cm x 21 cm, 576 Seiten
€ 34,- [D] / € 35,- [A]
ISBN 978-3-929433-41-8
edition DAS GEDICHT


Download-Material (bitte gerne frei verwenden):


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