»Wadlbeissn« in Berlin: Anton G. Leitner liest am 21. Juni auf den ersten Bayerischen Buchtagen der Bundeshauptstadt

Deftige bairische Verse und ihre hochdeutschen Nachdichtungen bringt Anton G. Leitner in Berlin zu Gehör, wenn er mit »Wadlbeissn« seinen neuen Solo-Lyrikband vorstellt. Im Rahmen der ersten Bayrischen Buchtage liest Leitner dort im Tor 218 Artlab. Portrait: Volker Derlath, München.

Zupackende Verse auf bairisch und hochdeutsch aus seinem neuen Gedicht-Soloband »Wadlbeissn« liest Anton G. Leitner am Dienstag, 21. Juni, im Rahmen der Bayerischen Buchtage Berlin ’22 in der Galerie Tor218 Artlab. Ab 19 Uhr sind dort die kritischen und zugleich liebevollen Portraits der bayrischen Lebensart und Bevölkerung durch den zutiefst heimatverwachsenen, dabei aber stets kritisch und lustvoll hinterfragenden Poeten aus Weßling (im Münchner Umland) zu erleben. Satirisch-bissig, heiter, auch mal zärtlich und melancholisch wird der Abend gewiss, der einen ur-bayerischen Dichter in der preußischen Landeshauptstadt zeigt – und ihn sich auch mit freundlichem (Eigen-)Spott genau an diesem Umstand reiben lassen wird. Tickets für die »Wadlbeissn«-Buchvorstellung auf den ersten Bayerischen Buchtagen in Berlin gibt’s hier: Veranstaltungsseite von Eventbrite.

Die Veranstaltung im Detail – wie vom Kartenvertrieb Eventbrite angekündigt

»Der Gipfel der subversiven Mundartdichtung« Volk Verlag

»Wadlbeissn« ist ein genuin bairisches Wort. Der Wadlbeißer als solcher zeigt sich als besonders hartnäckiger Mensch. Er lässt nicht locker und lehrt sogar manchem Großkopferten das Fürchten, weil er mit größter Beharrlichkeit Missstände aufdeckt.

Der gebürtige Münchner Anton G. Leitner ist seit jeher ein Poet des Realen. Mit seiner subversiven Mundartdichtung stellt er die Heimattümelei vom Kopf auf die Füße. Indem er Situationskomik und Sozialkritik in die lautmalerische Muttersprache einbettet, gelingt ihm ein »pointiertes Portrait bayerischer Wesensart« (MUH-Magazin). Seine minutiöse Beobachtungsgabe, der auch nicht das kleinste Detail entgeht, macht Leitner gleichsam zu einem investigativen Vers-Reporter mit kabarettistischem Biss und hohem Unterhaltungswert. Damit der fließende Rhythmus des Bairischen auch jenseits weiß- blauer Horizonte neue Resonanzböden findet, hat er jedem seiner 67 Mundartgedichte eine Nachdichtung ins Hochdeutsche beigesellt.

»Leitners Verse entspringen immer dem prallen Leben.« rbbKultur

»Rund und weich fließt das Bairische, aber durch all die Lautmalerei klingt in jedem Vers die Anarchie durch.« MUH-Magazin

»Leitner dichtet aufsässig und offensiv, niemals nur lieblich, wenn dann schon innig, intim und intim und zugespitzt, und das macht den Reiz aus. Mutig ist das, und ziemlich gut.« Bayern 2

Karten gibt’s hier: https://www.eventbrite.de/e/buchtage-tor218artlab-anton-g-leitner-wadlbeissn-tickets-314472544847?aff=odcleoeventsincollection&keep_tld=

 

Die Eckdaten zum Buch:

Anton G. Leitner
Wadlbeissn
Zupackende Verse
Bairisch – Hochdeutsch
Volk Verlag
Mai 2021
Hardcover, SU, Lesebändchen
200 Seiten, 18,- Euro
ISBN 978-3-86222-352-7
Waschzettel (inkl. Leseproben)

 

 
Kostproben zum Reinhören, eingelesen vom Autor selbst:

 

 

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