Eingestreute Gedichte: draim

 

fitzgerald kusz

draim

iich waaß ned wossi dou
iich draim mid offne aung
iich laaf vo miä dävoo
mei kubf deä gibd ka rouh

es koo doch ned su bleim
wou gäihdn des nu hii?
iich wadd aff bessre zeidn
kummä däi denn nie?

iich hör ned auf zu draimä
wos solli sunsd aa dou
des loui mä ned nehmä
iich geb und geb ka rouh

 

träume

ich weiß nicht was ich tu
ich träum mit offnen augen
ich lauf von mir davon
mein kopf gibt keine ruh

es kann doch nicht so bleiben
wo geht denn das noch hin?
ich wart auf bessere zeiten
kommen die denn nie?

ich hör nicht auf zu träumen
was soll ich sonst auch tun
das lass ich mir nicht nehmen
ich geb und geb keine ruh

 

© Fitzgerald Kusz

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.