Augustins Fundsachen, Folge 10: »Pennergesang – Gedichte und Chansons« von Günter Bruno Fuchs – Carl Hanser Verlag, München 1965

Wo auch immer der „Weltreisende in Sachen Poesie” sich gerade wieder herumtreiben mag: wenn Michael Augustin ein Buchantiquariat erspäht, dann kommt er daran nicht vorbei, ohne wenigstens in haikuhafter Kürze (aber viel lieber in balladenhafter Länge) die dort erhofften mit Lyrik gefüllten Regalmeter auf Überraschendes und Wohlfeiles zu inspizieren. Vom Glück des Findens handelt seine Kolumne, in der er seine liebsten lyrischen Trouvaillen aus Läden und Bücherschuppen, von Flohmarkttischen und Straßenrändern in loser Folge am 3. eines Monats vorstellt.     Pennergesang – Gedichte und Chansons Ob sich Joachim Ringelnatz, der von 1930 bis zu seinem Tod 1934 mit seiner […]

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Neugelesen – Folge 10: Günter Bruno Fuchs (Hrsg.) »Die Meisengeige«

Literatur ist vergänglich, trotz ihrer Materialität. Denn allmählich entschwinden Bücher in Archivbibliotheken und verlassen unseren Erfahrungshorizont. David Westphal möchte in Nachfolge an die Kolumne »Wiedergelesen« dagegen anschreiben. Er stellt an jedem 15. des Monats Vergessenes und Neugelesenes in seiner Rubrik »Neugelesen« vor (in memoriam Erich Jooß, † 2017).   Was für ein Unsinn! „Eine Katze liegt in der Wiese / Die Wiese ist hundertzehn / mal neunzig Meter groß; / die Katze dagegen ist noch sehr jung.“ Ein Unsinn von Günter Grass. Ja, da möchte ich nicht widersprechen. Nicht einmal lustig, nur ein kurzes Aha, sobald der Groschen fällt und […]

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Wiedergelesen – Folge 31: Kneipenträume in einer ordentlichen Zeit – Das lyrische Werk von Günter Bruno Fuchs

Literatur ist vergänglich, auch wenn sie sich, wie jede Kunst, gegen ihre Vergänglichkeit zur Wehr setzt. Trotzdem entschwinden Bücher in Archivbibliotheken. Auf einmal gehören sie nicht mehr zu unserem Erfahrungshorizont. Erich Jooß stellt an jedem 15. des Monats vergessene Lyrikveröffentlichungen in seiner Rubrik »Wiedergelesen« vor, die bewusst unsystematisch angelegt ist. Entdeckerfreude und persönliche Vorlieben sind ihm als Kolumnist von DAS GEDICHT blog wichtiger als literaturhistorische Zensuren.   Günter Bruno Fuchs gehört zu den Unangepassten, den Exoten im deutschen Literaturkosmos. Einen wie ihn gibt es heutzutage nicht mehr, lediglich in seiner poetischen Ahnengalerie finden sich noch einige verwandte Künstlerseelen, zu denen er sich bekannte, allen […]

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