Pressemeldung: Neue Ausgabe der Jahresschrift DAS GEDICHT

Herausgeber Anton G. Leitner mit »DAS GEDICHT #29, Hoffnung – Aufbruch« (Foto: Michèle Kirner, frei zu verwenden)

Selbstverständlich haben wir – wie zu den Ausgaben zuvor – auch eine Pressemeldung zu DAS GEDICHT #29 herausgegeben. Sie darf und soll, ebenso wie das zugehörige Pressefoto, gerne weiterverbreitet werden, in originaler Fassung oder in Auszügen resp. redaktionell bearbeiteter Form, und dies selbstredend kostenfrei. Und jetzt zur eigentlichen Pressemitteilung:

Katastrophen und Krisen scheinen die Gegenwart zu prägen: Noch immer bestimmt die Pandemie das Tagesgeschehen, gleichzeitig fordert der kaum noch aufzuhaltende Klimawandel seinen Tribut. Da fällt es nicht leicht, Zeichen der Hoffnung zu setzen oder gar einen Aufbruch zu sichten. Doch genau das tun die rund 150 Poetinnen und Poeten aus zehn Nationen in der gerade erschienenen neuen Ausgabe der buchstarken Lyrik-Zeitschrift »Das Gedicht«.

»Hoffnung & Aufbruch« lautet der Titel der 29. Folge des Poesie-Magazins. Mit diesem Thema setzen sich unter anderem Friedrich Ani, Tanja Dückers, Helmut Krausser, Augusta Laar, Dagmar Nick, Matthias Politycki oder Jan Wagner auseinander. Ihre Gedichte ringen mal um Optimismus und besingen mal die Suche nach dem Ausweg, beschwören Gelassenheit gegenüber dem scheinbar Ausweglosen oder zünden ein Feuerwerk der Zuversicht über dem verlassenen Scheiterhaufen.

Wenn »alle Sterne / eingepackt« (Sulamith Sommerfeld) sind, wenn »das thermometer fällt im schädel« (Hartwig Mauritz), dann gilt es, »nun die fülle / in den bruchstücken« (Matthias Gysel) zu entdecken. »Vielleicht wird es dann hell«, schreibt Dagmar Nick. »Gegen Blendungen bin ich immun.«

Gegliedert in fünf Kapitel, folgt die neue Ausgabe von »Das Gedicht« den Metamorphosen einer Krise über die Stationen Leiden, Hoffen, Aufbrechen, Erkenntnis bis hin zur Zuversicht. Dabei entwickeln nicht wenige der zum größten Teil exklusiv für diese Ausgabe verfassten Gedichte eine erstaunliche Widerstandskraft. Das Widerständige und das Widerborstige seien für ihn natürliche Elemente der Poesie, sagt der Herausgeber und Gründer der Zeitschrift »Das Gedicht«, Anton G. Leitner, im Editorial, und zitiert in diesem Zusammenhang Max Frisch: »Der Aufruf zur Hoffnung ist heute ein Aufruf zum Widerstand« (wie jener es anlässlich seines 75. Geburtstags im Jahr 1986 in einer Rede formulierte).

Ein Extra-Teil, ediert von Uwe-Michael Gutzschhahn, widmet sich der Lyrik für Kinder: Diese haben unter den Auswirkungen der Pandemie besonders zu leiden und können gleichzeitig sehr unmittelbar aus Poesie Hoffnung schöpfen, sich begeistern lassen von einem Gedicht wie jenem von Frantz Wittkamp: »Er kommt aus einer anderen Welt. / Vielleicht wird er uns besuchen. / Wir haben ihm einen Stuhl hingestellt. / Und auf dem Tisch steht ein Kuchen.« Wie sehr sich die Hoffnung mit dem Willen zum Aufbruch verbindet, davon zeugt bereits das Cover: ein Blick durch die Windschutzscheibe eines durch einen Tunnel fahrenden Autos, dem helle Flecken, die sich rechts und links zu Lichtstrahlen verbinden, den Weg zu weisen scheinen. Genauso geht es den Leserinnen und Lesern dieser von Hoffnung erzählenden, den Aufbruch ahnenden neuen Ausgabe von »Das Gedicht«: Sie können das Licht am Ende des Tunnels in der Lektüre entdecken.


Eckdaten zum Buch:

Anton G. Leitner (Hrsg.)
Hoffnung – Aufbruch
DAS GEDICHT Bd. 29
Mit einem Special für Kids,
zusammengestellt von Uwe-Michael Gutzschhahn
192 Seiten
€ 17,- [D] / € 17,50 [A]
ISBN 978-3-929433-87-6



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