Deutsch-tschechischer Poesiedialog, Folge 49: ALS WÄRE DIE NACHT EINE SCHEIBE – JAKO BY NOC BYLA PLOCHÁ

Klára Hůrková stellt an jedem 17. des Monats interessante lyrische Funde aus ihren beiden Heimatländern Tschechien und Deutschland vor. Sie übersetzt ausgewählte Texte in die jeweils andere Sprache in der Absicht, Ähnlichkeiten und Unterschiede sowie aktuelle Themen und Tendenzen in der Gegenwartslyrik beider Länder herauszustellen. Damit verfolgt sie Spuren einer langen und reichen Kulturtradition, welche durch die fatalen Ereignisse des 20. Jahrhunderts unterbrochen wurde.       ALS WÄRE DIE NACHT EINE SCHEIBE – JAKO BY NOC BYLA PLOCHÁ   Die Lyrikwelt trauert um die Dichterin Marie T. Martin, die am 2. November 2021 im Alter von 39 Jahren nach […]

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Neugelesen – Folge 36: Ai Qing »Schnee fällt auf Chinas Erde. Gedichte«

Literatur ist vergänglich, trotz ihrer Materialität. Denn allmählich entschwinden Bücher in Archivbibliotheken und verlassen unseren Erfahrungshorizont. David Westphal möchte in Nachfolge an die Kolumne »Wiedergelesen« dagegen anschreiben. Er stellt an jedem 15. des Monats Vergessenes und Neugelesenes in seiner Rubrik »Neugelesen« vor (in memoriam Erich Jooß, † 2017).     Ich ringe. Mit den Worten. Mit den Vorurteilen. Mit meinem beschränkten Wissen über China. Mit geteilten Meinungen, gemischten Medienberichten, verwirrender Außenwirkung und weiten Entfernungen. Ich ringe mit meiner Vorliebe für Marx‘sche Kapitalismuskritik und Chinas Marx. Mit Lenin, Mao; mit China.   Ich suche. Nach Gemeinsamkeiten. Nach Antworten und den richtigen […]

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Das knifflige Poesiepuzzle, Folge 11: Die Schöne und das Biest

Achim Raven veröffentlicht in loser Folge am 13. eines Monats Überlegungen zu Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Gedichteschreibens. Im ersten Beitrag geht es um den Vers, der weder Zeile noch Satz ist und in der Ambivalenz seiner Möglichkeiten höchsten Scharfsinn oder aber bodenlose Dumpfheit befördern kann. Die Schöne und das Biest Gedichte sind schön. Besonders schön an ihnen ist, wie sowohl hinter dem Text als auch vor dem Text die Gefühle sich ausleben dürfen. In Gero von Wilperts Sachwörterbuch der Literatur wird das hinter dem Text als innerseelische Vorgänge bezeichnet, entstanden durch gemüthafte Weltbegegnung, das davor als einfühlendes Mitschwingen. Klingt heutzutage […]

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Gedichte mit Tradition, Folge 216: »Ingenieurskunst« von Karsten Paul

Gedichte mit Tradition

»Gedichte mit Tradition – Neue Blätter am Stammbaum der Poesie«: eine fortlaufende Online-Anthologie, zusammengestellt von Jan-Eike Hornauer Karsten Paul Ingenieurskunst Schläft KI in allen Sachen,Wartet auf ihr Integral,Und das Ding fängt an zu machen,Triffst Du nur die Zauberzahl. © Karsten Paul, Nürnberg »Gedichte mit Tradition« im Archiv Zu dieser Reihe: »Gedichte mit Tradition – Neue Blätter am Stammbaum der Poesie« ist eine Online-Sammlung zeitgenössischer Poeme, die zentral auf ein bedeutendes Werk referieren, ob nun ernsthaft oder humoristisch, sich verbeugend oder kritisch. Jeden zweiten Freitag erscheint eine neue Folge der von Jan-Eike Hornauer herausgegebenen Open-End-Anthologie. Alle bereits geposteten Folgen finden Sie […]

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Gedichte für Kinder – Folge 78: Sieben Kindergedichte von Klaus Kordon

Gedichte für Kinder

Uwe-Michael Gutzschhahn präsentiert jeweils am 10. eines Monats auf DAS GEDICHT blog faszinierende Kindergedicht-Autoren mit ihren vielfältigen Spielarten der Kinderpoesie. Denn das Kindergedicht soll lebendig bleiben – damit aus jungen Gedichtlesern neugierige Erwachsene werden, die sich an die Klänge und Bilder der Poesie erinnern, statt an die Last der didaktischen Lyrikinterpretation.     Sieben Leben   Wenn ich sieben Leben hätt, würd ich sechs verschenken. Eins für dich. Eins für dich. Eins für dich. Eins für dich. Eins für dich. Und eins, ja gerade das, für dich! Das siebte aber behielte ich für mich.       Ich bin ein […]

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